Als ich heute diesen Beitrag gesehen habe, habe ich in einen Spiegel vor 34 Jahr…

Claudia Scheider-Hofmann

Claudia Scheider-Hofmann

Als ich heute diesen Beitrag gesehen habe, habe ich in einen Spiegel vor 34 Jahre gesehen. Warum ist „Ernährung“ heute ein Grundpfeiler meiner Arbeit? Ich habe beide Seiten kennen gelernt. Innerhalb von zwei Jahren habe ich mich bis zu meinen 15. Lebensjahr auf ein Minimalgewicht von 45 kg herunter gehungert. Nach der vermeintlich erfolgreichen Therapie zeigte die Waage nach einem weiteren Jahr 101 kg an. Mich hat dieser Post bewegt, denn ich kenne beide Seiten. Ich kenne diesen inneren Schrei der Seele. Ich habe viele Jahre mit mir und diesen inneren Schrei gearbeitet. Aus diesen Teufelskreis dieser „gestörten Selbstwahrnehmung“ zu entkommen, gehört viel Kraft und der Wille, sich selbst jedem Tag, ungeschminkt in die Augen zu sehen. Wenn ich sage jeden Tag, dann meine ich auch jeden Tag. Wer einmal im tiefen und langjährigen Sumpf einer Essstörung gefangen war, wird ein lebenlang einen Vulkan in sich haben. In den ersten Jahre kann er immer wieder ausbrechen. Nur mit einem starken Willen zu Leben und sich zu lieben, kann man den Vulkan zum Schlafen bringen.
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